Oh my girl, you mustn't cry-y-y

Mein Leben ist super, ich habe die tollsten Freunde, eine eigene Wohnung und einen Ausbildungsplatz bei einer der groessten Verlage Europas.
Ich bin andauernd gluecklich, erfreue mich an einfachen Dingen wie ein 'Hallo' oder einem Laecheln oder wenn die Milch schoen gepackt ist, oder an dem Geruch der Backabteilung, wo es so schoen nach Zucker und Pudding duftet.
Aber heute, heute bin ich ueberhaupt nicht gluecklich.
Eine weitere meiner vielen Charakterisika ist naemlich, dass ich mir viel zu viele Gedanken mache, obwohl ich manchmal die Dinge einfach so nehmen sollte, wie sie sind.
Heute ist wieder ein Tag, wo ich am liebsten ins Auto steigen und zum Muellberg fahren wuerde, alleine, um dann Hollywood-maessig dazuliegen, mir Sterne anzuschauen und zu hoffen, dass mein Prinz mit einer warmen Jacke den Berg erklimmt, mir diese wie eine warme Decke umlegt und nebenbei die Bergloewen bezwingt, die von meiner dahinfliehenden Koerperwaerme angelockt werden.
Ich traeume zuviel? Ja. Eindeutig.
Ich habe zu viel Fantasie? Nochmals ja! Eindeutig.
Es gefaellt mir. Leider fantasiere ich viel zu viel und komme zu Entschluessen und Situationen in meinem Kopf, wo der Zwischenschritt fehlt.
Oder ich male mir aus, wie der Tag wird, und nichts von dem Erhofften passiert.
'Schade', denkt man sich. 'Dann soll es wohl nicht so sein.'
Und man gibt auf und hoert auf zu traeumen, obwohl das wahrscheinlich genau falsch ist.
Denn so nimmt man sich letztendlich tatsaechlich die Chance, dass genau das eintrifft.
Ihr versteht mich nicht? Kein Wunder!
Ich bin in Gedanken auch schon wieder ganz wo anders.

Weisheit des Tages:

I have to block out thoughts of you so I don't lose my head..

Yanina am 12.12.08 23:35

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